Markowitz Guido

Künstlerisches Profil Tanzdirektor am Theater Pforzheim / Künstlerischer Leiter des CCB -Tanzhaus Johann Kresnik Choreographieren, Kuratieren und Vielfalt der Tanzsprachen Guido Markowitz beherrschaft das große, abendfüllende Werk zu live vom Orchester gespielten Kompositionen, sei es von Mozart, Brahms oder Beethoven oder Strawinsky , Glass oder Richter. In seiner Kunst verhandelt er auf der Grundlage wachen Beobachtens der Welt seelisch-existenzielle Themen des Menschen, der Gesellschaft, der Zeit und der Kunst anhand universaler Bilder und Figuren und emotional erlebbaren Erzählsträngen. Gleichzeitig hat er über die Jahre des Kuratierens in das Theater gebracht, um eine vielfalt des Tanzes dem Puplikum näher zu bringen. Vielfallt und Sichbarkeit sind wichtige Bestandteile seiner Direktionsarbeit. Im Mittelpunkt seiner Choreographischen Tätigkeit steht der Tänzer als Künstler den er dem Raum gibt sich zu entfalten. Alle seine Werke haben einen narrativen Ansatz, der sich, von konkret bis hochabstrakt, in verschiedene Assoziationsebenen auflösen lässt. Auf diese Weise entstehen neue prägnante Erzählungen, die aus der Musik, den Ereignissen in der Welt oder dem spezifischen Kosmos der Tanz- und Kunstwelt geboren sind. Der Weg zur Bewegungsfindung erfolgt über Emotionen und starke Eindrücke und Bilder, die Rhythmen, Musik, Stimme, Stille und Klang in ihm hervorriefen. Seine Eindrücke setzt Markowitz für die Bühne bildgewaltig, unter Einbeziehung von Objekten und mit den Mitteln der neuen Medien um. Markowitz wählt hierfür eine physisch hochdynamische Tanzsprache von starker zeitgenössischer Prägung. Sie ist gestisch ausdifferenziert und sie vermag andere Stile – vom neoklassischen Ballett bis zu urbanen oder tanztheatralen Elementen – einzusetzen. Viellfalt dem Puplikum zu zeigen was es an internationaler Tanzsprache gibt, daraus hat sich eine erfolgreiche Reihe mit Gastchoreographen entwickelt. Alle Werke integrieren andere Künste, vor allem Videoprojektionen, Visuals und digital hergestellte Rauminszenierungen. Der Begriff der Zeit spielt in all seinen Werken mit halbnarrativem Ansatz eine zentrale Rolle.. Weitere prägnante Felder in Markowitz´Kunstschaffen bilden das abendfüllende Site Specific-Werk am tanzungewöhnlichen Ort in einer Stadt, das mit den unterschiedlichsten Kooperationspartnern umgesetzt wird – von Museen über Kirchen bis Hochschulen und Sportstätten – sowie die dramaturgisch hochwertige, filmische Rekapitulierung oder Re-Inszenierung der Tanzproduktionen für Online-Publikum. Auszeichnungen 2009 „Wilde Zeiten“ wird von der Jury der Bildungsinitiative der Kulturstiftung der Länder ausgezeichnet, den Kongress »Kinder zum Olymp« zu eröffnen. 2014 „Cage“ (Co-Choreografie: Daniela Rodriguez Romero) für die I Move Company am Saarländischen Staatstheater wird als Preisträger-Produktion beim 1. Tanztreffen der Jugend der Berliner Festwochen in Berlin als Eröffnungsstück im Bundeswettbewerb ausgezeichnet. Eine weitere Auszeichnung erhält die Produktion vom Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft. 2014 „Da-heim“ erhält den Bundespreis der Berliner Festwochen. 2011, 2012 und 2018 und 2023 – Nominierungen unter die jeweils letzten acht für den Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ 2019 Ehrung für herausragende Leistungen im Zeitgenössischen Tanz mit dem Isadora-Preis der Iwanson-Sixt-Stiftung und der Stadt München. 2022 in Österereich zum Kopf des Jahres 2022 für Kultur gewählt. 2023 Kulturpreisträger der Stadt Villach, Österreich.

Roles
Dancer, Judge
Location
Baden-Württemberg
Website
http://choreograph-markowitz.de/
Email
guido.markowitz@web.de
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